Sonntag, 02 März 2025
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Neuer GeForce-Treiber: Nvidia rät meisten Kunden von Installation ab Ein außerplanmäßig veröffentlichter GeForce-Hotfix-Treiber soll die Blackscreens bei Grafikkarten älterer Generationen beheben. Den Patchnotes von Nvidia zufolge sollen Kunden, die nicht von dem Problem betroffen sind, auf das Update aber lieber verzichten. 4 Felix Krauth, 01.03.2025 19:34 Uhr Diesen Artikel jetzt anhören 3 Min Gaming, Logo, Nvidia, Gpu, Grafikkarte, Grafik, Geforce, Grafikchip, Nvidia Geforce, Raytracing, Grafikeinheit, GeForce Now Nvidia Nvidia liefert Hotfix gegen Blackscreens Der Start der neuen Blackwell-Karten von Nvidia lief nicht gerade optimal. Ganz abgesehen von der schlechten Verfügbarkeit und den horrenden Preisen, lässt auch die Hard- und Software in mancher Hinsicht zu wünschen übrig. So schmelzen Stromanschlüsse, einige Exemplare der Karten wurden mit teilweise defekten Chips ausgeliefert, und bei mehreren GeForce-Modellen kam es zu Blackscreens. Die wurden möglicherweise durch einen Fehler im Code des Treiber-Updates 572.16 verursacht. Eigentlich hatte Nvidia mit dem Game-Ready-Treiber 572.60 im Verlauf der vergangenen Woche bereits ein Update veröffentlicht, dass laut Patchnotes das Problem beheben sollte - allerdings nur für die neuen Grafikkarten der RTX 50-Serie. Da das Problem aber auch bei GPUs älterer Generationen wie bei der RTX 3060 oder RTX 4090 auftreten kann, hat man jetzt noch einen Hotfix nachgeliefert. Wenn es nach den Patchnotes geht, sollten die meisten Nutzer den Treiber aber lieber nicht installieren. iPhone 16e Teardown von REWA Bei diesen Hotfix-Treibern handelt es sich natürlich um Betaversionen, die optional sind und ohne Mängelgewähr bereitgestellt werden. Sie durchlaufen einen stark verkürzten QA-Prozess. Der einzige Grund, warum es sie gibt, ist, um Korrekturen schneller auszuliefern. Die sicherste Option ist, auf den nächsten WHQL-zertifizierten Treiber zu warten. Nvidia-Support Besonderer Verteilungskanal Angesichts dessen wird der Hotfix auch nicht über Kanäle wie etwa die Nvidia-App verteilt, sondern steht nur auf der Nvidia Support-Webseite zum Download zur Verfügung. So wird vermutlich auch eine versehentliche Installation ausgeschlossen. Wer also selbst nicht von Blackscreen-Problemen geplagt ist, sollte sich das Aufspielen von Treiber 572.65 gut überlegen. Nvidia betont zudem, dass die darin enthaltene Fehlerbehebung ohnehin "in die nächste offizielle Treiberversion aufgenommen" werden. Die sollte dann auch wieder die übliche volle QA durchlaufen haben, sodass Nutzer kaum Angst vor unvorhergesehenen Komplikationen haben müssen. Leicht irritierende Aussagen Kunden, die jedoch Bildausfälle zu beklagen haben, sind mit Sicherheit dankbar für den Hotfix. Und das sollten sie aus Sicht von Nvidia wohl auch sein. Denn "ein GeForce-Treiber ist ein unglaublich komplexes Stück Software. [...]. Diese Hotfix-Treiber bedeuten eine Menge zusätzlicher Arbeit für unsere Ingenieurteams", betont das Unternehmen beinahe schon ein wenig patzig. Dass man selbst für das Auftreten der Probleme verantwortlich ist, scheint eine eher untergeordnete Rolle zu spielen.
Quelle: Winfuture